习近平指出,当前,中瓦关系处于历史最好时期。双方正在积极落实我同总理先生去年会晤成果,两国政治互信持续深化,各领域交流合作不断扩大,中瓦关系已经成为中国同太平洋岛国关系的典范。中方愿同瓦方一道,加强全方位对话、合作、交流,推动两国全面战略伙伴关系得到更大发展。
习近平强调,中国一贯主张国家不分大小、强弱、贫富,都是国际社会平等一员,反对大国沙文主义。中方高度赞赏瓦方坚定奉行一个中国政策,支持瓦方自主选择适合本国国情的发展道路。双方要保持高层交往势头,拓展政党、立法机构对话,交流分享治国理政经验,增进彼此政治互信。要以签署共同推进“一带一路”建设合作规划为契机,加强战略对接,深挖合作潜力,拓展各领域务实合作。中方愿同瓦方深化农业技术合作,支持瓦方优势产业发展,继续鼓励有实力的中国企业赴瓦努阿图投资兴业。要加强文明交流互鉴,促进两国人员往来,积极开展地方交流合作。中国秉持正确义利观和真实亲诚理念同太平洋岛国加强团结合作。我们在岛国没有私利,不谋求所谓“势力范围”,将永远做值得岛国信赖的好朋友、好伙伴。
萨尔维祝贺中华人民共和国成立70周年,高度评价中国改革开放取得的伟大成就,称赞中国的成功不仅改变了中国面貌,也对世界产生深刻、积极影响。萨尔维表示,瓦努阿图钦佩中国坚持国家无论大小、贫富、强弱一律平等,感谢中方长期以来根据瓦方实际需要给予的真诚帮助。瓦努阿图坚定奉行一个中国政策,支持中国政府为实现国家和平统一所作的努力。瓦方愿同中方在共建“一带一路”、落实联合国2030年可持续发展议程、应对气候变化等领域加强合作,致力于推动瓦中全面战略伙伴关系不断向前发展。
长期以来,一代又一代海外侨胞,秉承中华民族优秀传统,不忘祖国,不忘祖籍,不忘身上流淌的中华民族血液,热情支持中国革命、建设、改革事业,为中华民族发展壮大、促进祖国和平统一大业、增进中国人民同各国人民的友好合作作出了重要贡献。祖国人民将永远铭记广大海外侨胞的功绩。
——2014年6月6日 ,在会见第七届世界华侨华人社团联谊大会代表时的讲话
团结统一的中华民族是海内外中华儿女共同的根,博大精深的中华文化是海内外中华儿女共同的魂,实现中华民族伟大复兴是海内外中华儿女共同的梦。共同的根让我们情深意长,共同的魂让我们心心相印,共同的梦让我们同心同德,我们一定能够共同书写中华民族发展的时代新篇章。
——2014年6月6日 ,在会见第七届世界华侨华人社团联谊大会代表时的讲话
近代以来,实现中华民族伟大复兴是海内外中华儿女的共同梦想。今天,我们比历史上任何时期都更加接近实现中华民族伟大复兴的目标。我相信,作为中华民族大家庭的重要成员,广大旅美侨胞一定能够在这一伟大进程中作出独特贡献。
——2015年9月23日,在美国侨界欢迎招待会上的讲话
发挥侨力
希望广大华商把握机遇、发挥优势,积极关心和参与中国改革开放和现代化建设,在互惠合作中实现自身事业更大发展,为共圆中华民族伟大复兴的中国梦,推动中国人民同世界各国人民的交流合作,作出新的更大的贡献!
Wednesday, May 29, 2019
Thursday, May 16, 2019
"Феррари" за 2 млн евро угнали во время тест-драйва
Автомобиль "Феррари", стоящий миллионы евро, был угнан в Дюссельдорфе во время тест-драйва.
Как сообщила местная полиция, подозреваемый подъехал к автосалону на такси и заявил, что хочет купить выставленный там Ferrari 288 GTO 1985 года.
Ему предоставили машину на тест-драйв.
Когда через два часа тест-драв подошел к концу и продавец вышел из машины, потенциальный покупатель втопил педаль газа в пол и скрылся.
Однако эта редкая машина с пробегом 43 тыс. км и ценником в 2 млн евро была вскоре найдена.
В описании автомобиля на сайте дилера говорится, что когда-то он принадлежал бывшему гонщику Формулы-1 Эдди Ирвайну.
Британский автогонщик Эдди Ирвайн выступал в команде Ferrari с 1996 по 1999 год.
Подобные автомобили обычно продаются через специализированные торги на аукционах Sotheby's и обходятся новым владельцам в среднем примерно в 3 млн долларов.
Не удивительно, что столь приметная машина привлекла внимание многих прохожих и водителей, и ее быстро нашли спрятанной в гараже городка Гревенбройх, недалеко от Дюссельдорфа.
Подозреваемый, однако, ударился в бега. Полиция опубликовала его фотографию, сделанную в момент осмотра автомобиля в салоне.
Управляющий директор дилерской компании Бернхард Керкло сообщил газете Westdeutsche Allgemeine Zeitung, что подозреваемый несколько недель писал письма и звонил в компанию по поводу этого автомобиля.
По его словам, перепродать этот автомобиль было бы невозможно. Покупатели столь редких коллекционных авто сразу бы поняли, что автомобиль угнан, потому что им хорошо известны все когда-либо продававшиеся машины этой модели.
Как сообщила местная полиция, подозреваемый подъехал к автосалону на такси и заявил, что хочет купить выставленный там Ferrari 288 GTO 1985 года.
Ему предоставили машину на тест-драйв.
Когда через два часа тест-драв подошел к концу и продавец вышел из машины, потенциальный покупатель втопил педаль газа в пол и скрылся.
Однако эта редкая машина с пробегом 43 тыс. км и ценником в 2 млн евро была вскоре найдена.
В описании автомобиля на сайте дилера говорится, что когда-то он принадлежал бывшему гонщику Формулы-1 Эдди Ирвайну.
Британский автогонщик Эдди Ирвайн выступал в команде Ferrari с 1996 по 1999 год.
Подобные автомобили обычно продаются через специализированные торги на аукционах Sotheby's и обходятся новым владельцам в среднем примерно в 3 млн долларов.
Не удивительно, что столь приметная машина привлекла внимание многих прохожих и водителей, и ее быстро нашли спрятанной в гараже городка Гревенбройх, недалеко от Дюссельдорфа.
Подозреваемый, однако, ударился в бега. Полиция опубликовала его фотографию, сделанную в момент осмотра автомобиля в салоне.
Управляющий директор дилерской компании Бернхард Керкло сообщил газете Westdeutsche Allgemeine Zeitung, что подозреваемый несколько недель писал письма и звонил в компанию по поводу этого автомобиля.
По его словам, перепродать этот автомобиль было бы невозможно. Покупатели столь редких коллекционных авто сразу бы поняли, что автомобиль угнан, потому что им хорошо известны все когда-либо продававшиеся машины этой модели.
Thursday, May 2, 2019
Unerwarteter Ärger mit dem Eigenheim
Krach um 600 000 Franken Anschlussgebühren nach BaZ-Recherchen beigelegt – Therwil will Reglement revidieren
Therwil. Es geht um viel Geld, ungenaue Verträge, Reglemente, die willkürlich wirken und am Rande auch um die umstrittene Scientology-Kirche.
Zunächst begann alles in Minne. Die Firma Swiss Immo Trust baute von 2013 bis 2014 an guter Lage in Therwil die schmucke Überbauung Untere Mühle mit 26 Eigentumswohnungen. Doch die Freude an den Eigentumswohnungen verging den Bewohnern in den letzten sechs Monaten – nicht aufgrund der Wohnungen an sich, sondern weil plötzlich Forderungen von insgesamt 600 000 Franken im Raum stehen, mit denen die Stockwerkeigentümer nicht gerechnet haben und die für einige von ihnen kaum aufzubringen sind.
Hickhack um Zahlung
Bei dem Betrag handelt es sich um die Anschlussgebühren an die Kanalisation und Wasserversorgung der Gemeinde Therwil. Für die Stockwerkeigentümer ist klar: Diese Gebühren muss der ehemalige Bauherr Swiss Immo Trust bezahlen, denn die Eigentumswohnungen wurden im Zustand «schlüsselfertig» oder «wie besichtigt» verkauft, was auch ein funktionsfähiges Kanalisationssystem mit einschliesse. Eine Einschätzung, die auf Anfrage der BaZ auch der Advokat und Vizepräsident des Hauseigentümerverbandes Baselland, Alexander Heinzelmann, teilt: «Falls nichts Gegenteiliges im Vertrag oder in zusätzlichen, integrierten Vereinbarungen steht, dürfen die Käufer davon ausgehen, dass die Anschlussgebüren im Kaufpreis inbegriffen sind.»
Die Swiss Immo Trust machte jedoch monatelang keine konkreten Anstalten, die Rechnung der Gemeinde zu übernehmen. Glaubt man Simon von Fürstenhaus*, einem der Eigentümer, macht die Firma im Gegenteil Druck: «Zunächst sagten sie uns, dass sie nicht zahlen. Später hiess es dann, dass sie für einen Deal bereit sind, wenn wir auf unseren Anwalt verzichten. Und zu guter Letzt sind sie zu mir nach Hause gekommen und haben mir angeboten, die Gebühren zu übernehmen, falls ich ihnen ein Darlehen von 200 000 bis 350 000 Franken gebe», sagt von Fürstenhaus.
Die Namen, die von Fürstenhaus in diesem Zusammenhang nennt, sind keine Unbekannten und mit der Scientology-Kirche Basel verbunden. Auch die Swiss Immo Trust taucht auf einer Beobachter-Liste der von aktiven Scientologen geführten Firmen auf. Dies, weil der frühere Verwaltungsrat der Swiss Immo Trust, Rudolf Flösser, leitender Direktor bei Scientology Basel ist. Seine Firma, die Dr. Flösser Treuhand GmbH, hat für das Projekt Untere Mühle auch die Bauherrenberatung übernommen.
«Ich habe an sich nichts gegen Scientology», sagt von Fürstenhaus, der eine Hexenjagd gegen Scientology vermeiden will. Das Verhalten der Swiss Immo Trust in den letzten Monaten findet er trotzdem nicht okay und hat sich deshalb an die BaZ gewandt. Mit Erfolg: Was lange nicht möglich schien, war nach einer Anfrage der BaZ innerhalb eines Tages machbar – die Stockwerkeigentümer haben die schriftliche Bestätigung erhalten, dass Swiss Immo Trust die Gebühren übernimmt.
Christian Varga, Verwaltungsrat der Swiss Immo Trust, bestreitet, dass er die Übernahme der Gebühren je mit der Verleihung eines Darlehens verknüpft hat. Obwohl die Swiss Immo Trust die Gebühren nun übernimmt, ist er nach wie vor der Meinung, dass diese im Preis der Wohnung nicht mit eingeschlossen waren: «Die Kanalisations- und Anschlussbeiträge waren gemäss Vertrag von den Käufern zu tragen. Da jedoch üblicherweise die Kanalisations- und Anschlussbeiträge im Kaufpreis inbegriffen sind, haben wir uns aus Kulanzgründen bereit erklärt, diese Kosten zu übernehmen.» Dies habe er den Käufern im Februar mündlich mitgeteilt: «Wir hätten dies damals schriftlich machen können statt lediglich mündlich, um Klarheit zu schaffen», erklärte Varga.
Unangenehme Situationen
Was Simon von Fürstenhaus fast noch mehr ärgert als das Verhalten von Swiss Immo Trust, ist, dass die Gemeinde die Rechnung, in Kenntnis der Fakten, trotzdem an die Stockwerkeigentümer senden wollte. «Nur aufgrund eines willkürlichen Gummi-Reglements konnte es überhaupt zu dieser unangenehmen Situation kommen.» Das Abwasserreglement der Gemeinde besagt, dass bei Neubauten das Datum der Endschätzung des Gebäudes durch die kantonale Gebäudeversicherung Stichdatum für die Beitragspflicht ist. Auf den Termin der Schätzung haben Gemeinde, Verkäufer und Käufer kaum Einfluss. Im Fall der Unteren Mühle führte dieses Stichdatum dazu, dass die Rechnung trotz schlüsselfertigem Kauf an die Stockwerkeigentümer ging.
«Dieses Reglement ist veraltet, das muss auch die Gemeinde sehen. Sie hätte sich in dieser Angelegenheit auf unsere Seite stellen müssen», sagt von Fürstenhaus enttäuscht.
Laut Gemeindeverwalter Theo Kim muss die Gemeinde die Rechnung dem zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung im Grundbuch eingetragenen Eigentümer stellen – ausser der Verkäufer bestätigt der Gemeinde, dass er die Kosten übernimmt, was im Fall von Swiss Immo Trust bisher offenbar nicht der Fall war. Die Schwächen des 25-jährigen Reglements, das ähnlich auch in vielen anderen Gemeinden in Kraft ist, sieht er jedoch auch: «Wir haben bemerkt, dass es in Einzelfällen zu verzwickten und unangenehmen Situationen führen kann.
Es gab auch einen Fall, bei dem Käufer tatsächlich zweimal bezahlen mussten», sagt Kim. Deshalb soll das Reglement noch dieses Jahr revidiert und vor die Gemeindeversammlung gebracht werden: «Darin ist vorgesehen, dass die Rechnung zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt, zu dem der Verkäufer im Normalfall noch der Besitzer ist.» Einen Fall wie jenen der Unteren Mühle gäbe es dann nicht mehr.
Therwil. Es geht um viel Geld, ungenaue Verträge, Reglemente, die willkürlich wirken und am Rande auch um die umstrittene Scientology-Kirche.
Zunächst begann alles in Minne. Die Firma Swiss Immo Trust baute von 2013 bis 2014 an guter Lage in Therwil die schmucke Überbauung Untere Mühle mit 26 Eigentumswohnungen. Doch die Freude an den Eigentumswohnungen verging den Bewohnern in den letzten sechs Monaten – nicht aufgrund der Wohnungen an sich, sondern weil plötzlich Forderungen von insgesamt 600 000 Franken im Raum stehen, mit denen die Stockwerkeigentümer nicht gerechnet haben und die für einige von ihnen kaum aufzubringen sind.
Hickhack um Zahlung
Bei dem Betrag handelt es sich um die Anschlussgebühren an die Kanalisation und Wasserversorgung der Gemeinde Therwil. Für die Stockwerkeigentümer ist klar: Diese Gebühren muss der ehemalige Bauherr Swiss Immo Trust bezahlen, denn die Eigentumswohnungen wurden im Zustand «schlüsselfertig» oder «wie besichtigt» verkauft, was auch ein funktionsfähiges Kanalisationssystem mit einschliesse. Eine Einschätzung, die auf Anfrage der BaZ auch der Advokat und Vizepräsident des Hauseigentümerverbandes Baselland, Alexander Heinzelmann, teilt: «Falls nichts Gegenteiliges im Vertrag oder in zusätzlichen, integrierten Vereinbarungen steht, dürfen die Käufer davon ausgehen, dass die Anschlussgebüren im Kaufpreis inbegriffen sind.»
Die Swiss Immo Trust machte jedoch monatelang keine konkreten Anstalten, die Rechnung der Gemeinde zu übernehmen. Glaubt man Simon von Fürstenhaus*, einem der Eigentümer, macht die Firma im Gegenteil Druck: «Zunächst sagten sie uns, dass sie nicht zahlen. Später hiess es dann, dass sie für einen Deal bereit sind, wenn wir auf unseren Anwalt verzichten. Und zu guter Letzt sind sie zu mir nach Hause gekommen und haben mir angeboten, die Gebühren zu übernehmen, falls ich ihnen ein Darlehen von 200 000 bis 350 000 Franken gebe», sagt von Fürstenhaus.
Die Namen, die von Fürstenhaus in diesem Zusammenhang nennt, sind keine Unbekannten und mit der Scientology-Kirche Basel verbunden. Auch die Swiss Immo Trust taucht auf einer Beobachter-Liste der von aktiven Scientologen geführten Firmen auf. Dies, weil der frühere Verwaltungsrat der Swiss Immo Trust, Rudolf Flösser, leitender Direktor bei Scientology Basel ist. Seine Firma, die Dr. Flösser Treuhand GmbH, hat für das Projekt Untere Mühle auch die Bauherrenberatung übernommen.
«Ich habe an sich nichts gegen Scientology», sagt von Fürstenhaus, der eine Hexenjagd gegen Scientology vermeiden will. Das Verhalten der Swiss Immo Trust in den letzten Monaten findet er trotzdem nicht okay und hat sich deshalb an die BaZ gewandt. Mit Erfolg: Was lange nicht möglich schien, war nach einer Anfrage der BaZ innerhalb eines Tages machbar – die Stockwerkeigentümer haben die schriftliche Bestätigung erhalten, dass Swiss Immo Trust die Gebühren übernimmt.
Christian Varga, Verwaltungsrat der Swiss Immo Trust, bestreitet, dass er die Übernahme der Gebühren je mit der Verleihung eines Darlehens verknüpft hat. Obwohl die Swiss Immo Trust die Gebühren nun übernimmt, ist er nach wie vor der Meinung, dass diese im Preis der Wohnung nicht mit eingeschlossen waren: «Die Kanalisations- und Anschlussbeiträge waren gemäss Vertrag von den Käufern zu tragen. Da jedoch üblicherweise die Kanalisations- und Anschlussbeiträge im Kaufpreis inbegriffen sind, haben wir uns aus Kulanzgründen bereit erklärt, diese Kosten zu übernehmen.» Dies habe er den Käufern im Februar mündlich mitgeteilt: «Wir hätten dies damals schriftlich machen können statt lediglich mündlich, um Klarheit zu schaffen», erklärte Varga.
Unangenehme Situationen
Was Simon von Fürstenhaus fast noch mehr ärgert als das Verhalten von Swiss Immo Trust, ist, dass die Gemeinde die Rechnung, in Kenntnis der Fakten, trotzdem an die Stockwerkeigentümer senden wollte. «Nur aufgrund eines willkürlichen Gummi-Reglements konnte es überhaupt zu dieser unangenehmen Situation kommen.» Das Abwasserreglement der Gemeinde besagt, dass bei Neubauten das Datum der Endschätzung des Gebäudes durch die kantonale Gebäudeversicherung Stichdatum für die Beitragspflicht ist. Auf den Termin der Schätzung haben Gemeinde, Verkäufer und Käufer kaum Einfluss. Im Fall der Unteren Mühle führte dieses Stichdatum dazu, dass die Rechnung trotz schlüsselfertigem Kauf an die Stockwerkeigentümer ging.
«Dieses Reglement ist veraltet, das muss auch die Gemeinde sehen. Sie hätte sich in dieser Angelegenheit auf unsere Seite stellen müssen», sagt von Fürstenhaus enttäuscht.
Laut Gemeindeverwalter Theo Kim muss die Gemeinde die Rechnung dem zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung im Grundbuch eingetragenen Eigentümer stellen – ausser der Verkäufer bestätigt der Gemeinde, dass er die Kosten übernimmt, was im Fall von Swiss Immo Trust bisher offenbar nicht der Fall war. Die Schwächen des 25-jährigen Reglements, das ähnlich auch in vielen anderen Gemeinden in Kraft ist, sieht er jedoch auch: «Wir haben bemerkt, dass es in Einzelfällen zu verzwickten und unangenehmen Situationen führen kann.
Es gab auch einen Fall, bei dem Käufer tatsächlich zweimal bezahlen mussten», sagt Kim. Deshalb soll das Reglement noch dieses Jahr revidiert und vor die Gemeindeversammlung gebracht werden: «Darin ist vorgesehen, dass die Rechnung zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt, zu dem der Verkäufer im Normalfall noch der Besitzer ist.» Einen Fall wie jenen der Unteren Mühle gäbe es dann nicht mehr.
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